Anregend: Rhetorische Stilmittel (1/8)

Rhetorische Stilmittel

Der Film lebt nicht vom Bild allein. Film lebt von, mit und durch Sprache; und ein lebendiger Text kurbelt Kopfkino an, steigert die Spannung, variiert das Tempo. Wenn es gilt, Texte zum Leben zu erwecken, erweisen sich rhetorische Stilmittel als hervorragende Helferlein.

Filme oder Serien basieren auf Text; zumeist auf einem Drehbuch, nicht selten auf einer Romanvorlage. Spritzige Dialoge lassen Filme unvergesslich werden, während Texte immer dann besondere Kraft entfalten, wenn sie sprachlich an die Sinne appellieren; visuell, auditiv und kinästhetisch. Sehen, Hören, Fühlen. Redeschmuck zahlt darauf ein.

Rhetorische Stilmittel

„Schreibe kurz – und sie werden es lesen. Schreibe klar – und sie werden es verstehen. Schreibe bildhaft – und sie werden es im Gedächtnis behalten.“ Joseph Pulitzer

Warum diese Sentenz so einprägsam, so aphoristisch ist? Sie bedient sich einer Sprachfigur (Anapher).

Die Serie Kino im Kopf: Rhetorische Stilmittel präsentiert Ihnen eine Auswahl an Stilfiguren, die Kopfkino ankurbeln. Dabei geht es nicht allein darum, etwas bildhaft darzustellen, komplexe Sachverhalte zu veranschaulichen, Abstraktes greifbar zu machen – es geht dabei auch um Tempo, um Dynamik und Dramatik, darum, Gefühle und Affekte auszulösen, eine Botschaft zu verankern, seinen Punkt zu machen.

Kino im Kopf öffnet die Schatztruhe der Rhetorik. Erweitern Sie Ihr Repertoire an Redeschmuck – für bessere, für schillernde, für schwungvolle Texte.

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Beitragsbild: Pixabay.

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