Verheißungsvoll: Ankündigung (6/8)

Ankündigung

Bevor nun gleich Helene Fischer auftaucht, uns das Asyndeton den Atem raubt, viel Spaß mit einer Stilfigur, die ebenso richtungsweisend wie spannungsgeladen anmutet: die Ankündigung.

Dreimal gesagt versteht sich leichter. Erst sage ich den Leuten, was ich ihnen sagen werde. Dann sage ich es ihnen. Dann sage ich ihnen, was ich ihnen gerade gesagt habe.“ Wolf Schneider¹

Die Ankündigung

Die Ankündigung weist den Leser oder Zuhörer auf eine spätere – bedeutsame – Passage hin.

Zum Beispiel auf Helenes Gastauftritt zur Feier des Asyndetons. Um diesen nicht zu verpassen, empfiehlt es sich dranzubleiben. Im Wissen darum, dass gleich etwas passieren wird, das Neugier weckt, ist Aufmerksamkeit programmiert.

Die Ankündigung ist ein Ordnungselement par excellence, das die Erwartungshaltung Ihres Publikums in die von Ihnen gewünschte Richtung lenkt. Verführerisch, da neben dem Ordnungs- auch ein Spannungselement zum Ausdruck kommt (wenn nicht sogar Suspense). Seien Sie kreativ: Schlagen Sie Spannungsbögen, halten Sie Ihre Leser bei Laune.

Hochtourig texten

Ankündigung hin, Helene her – die nächste Folge »Kino im Kopf« ist sprichwörtlich atemberaubend. „Alles rennet, rettet, flüchtet“¹ – vor zähflüssigen, breiigen Beiträgen. Das Asyndeton aber gibt Schub, bringt manch einen Text auf Trab. Wie das?

Atemlos durch die Macht: Asyndeton

¹ Friedrich Schiller: „Das Lied von der Glocke“.

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